„Jahrtausendhochwasser“ – Teilnahme der Jugendfeuerwehr Gemeinde Haverlah beim Stadtzeltlager in Limbach-Oberfrohna (Sachsen) fällt „ins Wasser“.

Seit Wochen planen wir einen Aufenthalt bei unserer Partnerfeuerwehr in Limbach-Oberfrohna. Im Rahmen eines Stadtzeltlagers wollten wir am Gemeinschaftsleben der dortigen Jugendfeuerwehren teilhaben und uns sehr auf das Wiedersehen mit unseren Freunden gefreut. Aufgrund der momentanen größe unserer Jugendgruppe reicht unser eigener MTW nicht zum Transport aller Jugendlichen und des Materials aus. Regelmäßig nutzen wir deshalb Transportkapazitäten der Nachbarwehren und Nachbarjugendfeuerwehren – Kameradschaft die gelebt wird.

Aufgrund der Unwetterereignisse sind momentan alle angefragten und vorab verfügbaren Busse im Einsatzgesehen eingebunden. Zuverlässige Angaben, wie lange dieser Zustand anhält, sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.

Wichtigste Stütze einer gut funktionierenden Jugendarbeit ist eine zuverlässige Basis. Niemandem unserer Mitglieder ist damit geholfen, wenn wir erst zur Abreise feststellen, dass nicht genügend Busse zur Verfügung stehen. So würde sich Entäuschung und Frust breitmachen.

Als Jugendfeuerwehrwart sehe ich mich deshalb gezwungen, die Maßnahme vorausschauend abzusagen und einem „Pokerspiel“ vorzubeugen. Es wird sicherlich nicht der letzte geplante Besuch bei unseren Freunden in Sachsen sein. Deshalb sehen wir positiv in die Zukunft.

Zum jetzigen Zeitpunkt wünschen wir allen Einsatzkräften und Geschädigten alles erdenklich Gute!

Ich bitte um Verständnis für diesen drastischen Schritt. Für Rückfragen stehen wir zur Verfügung.

Für die Jugendfeuerwehr

Marcel, JFw

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