Am 1. Dezember 2025 führte die Umweltschutzeinheit ihren planmäßigen Übungsdienst in Heere durch. Themenschwerpunkt des Dienstes war die Kontaminationsverschleppung am Einsatzort, deren Gefahren sowie die geeigneten Maßnahmen zu deren Vermeidung. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausbildung war die Dekontaminierung des Einsatzpersonals nach einem umweltschadensrelevanten Einsatz.
Im theoretischen Teil des Übungsdienstes wurden die festgelegten Abläufe beim Umgang mit kontaminierten Einsatzstellen detailliert vorgestellt. Dabei lag der Schwerpunkt auf der richtigen Einsatzstellenorganisation, der konsequenten Trennung von kontaminierten und sauberen Bereichen sowie auf den vorgesehenen Schritten zur Dekontamination von Personal und Gerät.
Der praktische Teil orientierte sich an einem realitätsnahen Übungsszenario. Hierbei musste ein leckgeschlagenes Fass fachgerecht abgedichtet werden. Um die Ausbreitung der Kontamination anschaulich darzustellen, wurde mit fluoreszierender Farbe gearbeitet. Diese machte deutlich sichtbar, wie schnell sich Verunreinigungen ausbreiten können und an welchen Stellen es trotz Schutzmaßnahmen zu Kontaminationen kommt. Dadurch konnten die eingesetzten Maßnahmen unmittelbar überprüft und ausgewertet werden.
Ein weiterer Schwerpunkt des praktischen Übungsdienstes war die gründliche Reinigung der kontaminierten Einsatzkräfte. Hierbei zeigte sich, dass insbesondere Übergangsbereiche wie Handschuhe, Stiefel, Ärmel- und Hosenabschlüsse sowie schwer zugängliche Stellen eine besondere Herausforderung darstellen. Auch das kontrollierte Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung erwies sich als kritisch, da hierbei eine erneute Kontamination schnell erfolgen kann. Die Übung machte deutlich, wie wichtig ein strukturierter Ablauf, gegenseitige Kontrolle und ausreichende Zeit für eine sorgfältige Dekontamination sind, um die Verschleppung von Schadstoffen sicher zu vermeiden.
An dem Übungsdienst beteiligten sich die Ortsfeuerwehren Steinlah, Heere und Haverlah. Zusätzlich besuchte uns der Gemeindebrandmeister, der sich für die gute und reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Wehren bedankte. Als Zeichen der Anerkennung hatte er für jede Einsatzkraft eine kleine weihnachtliche Überraschung dabei.
Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein. Bei selbstgemachtem Kartoffelsalat, heißen Würstchen und einem kühlen Getränk klang der Übungsabend in kameradschaftlicher Runde aus und bot Raum für Gespräche und Erfahrungsaustausch.






Comments are closed