Datum: 20. November 2025 um 18:45 Uhr
Dauer: 2 Stunden 1 Minute
Einsatzart: Brandbekämpfung  > B 2Y 
Einsatzort: Heere, Winkel
Einheiten und Fahrzeuge:

  • FG Logistik Ba
  • FG UAS/Drohne Ba
  • Freiwillige Feuerwehr Baddeckenstedt
  • Freiwillige Feuerwehr Groß Elbe
  • Freiwillige Feuerwehr Haverlah
  • Freiwillige Feuerwehr Heere
  • Freiwillige Feuerwehr Klein Elbe
  • Freiwillige Feuerwehr Sehlde
  • Freiwillige Feuerwehr Steinlah
  • Freiwillige Feuerwehr Wartjenstedt
  • Gemeindebrandmeister
  • ÖEL Ba


Einsatzbericht:

Gegen 18:00 Uhr am Abend des 20.11.2025 meldete ein Anwohner der Feuerwehr eine Rauchentwicklung aus einer Reithalle in Heere, daraufhin wurden die Ortsfeuerwehren Heere, Sehlde und Baddeckenstedt mit dem Stichwort B2Y – Unklare Rauchentwicklung, Menschenleben in Gefahr – alarmiert, mit dazu kamen automatisch die Drohneneinheit, die Örtliche Einsatzleitung und ein RTW.

Vor Ort stelle sich die Lage allerdings ganz anders dar, die Rauchentwicklung kam nicht aus der Reithalle, sondern Qualm drang aus dem Dachgeschoss vom Hainberghof. Und zum Glück stellte sich das Ganze bald als Übung heraus, was aber unserer Gewissenhaftigkeit beim Abarbeiten der Lage natürlich keinen Abbruch tat.

Bei der weiteren Lageerkundung wurde das ganze Ausmaß sichtbar, ein großer Teil des Gebäudes, in dem Menschen im betreuten bzw. unterstützten Wohnen untergebracht sind, war verraucht. Am Sammelplatz des Hainberghofs erhielt der Einsatzleiter die nächste Schreckensmeldung, es fehlen über 20 Personen, die sich vermutlich noch im Gebäude befinden.

Daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf MANV 25 ( Massenanfall an Verletzten bis 25 Personen) erhöht, was noch mehr Rettungswagen und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst an die Einsatzstelle brachte; zusätzlich wurden zur Verstärkung noch die Einheiten Haverlah und Steinlah nachalarmiert, um die Logistik der Einsatzstelle aufzubauen. Weiterhin kam Unterstützung aus den Ortsfeuerwehren Klein Elbe und Groß Elbe, sowie die Bereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Schladen.

Zehn Trupps unter Atemschutz waren zur Menschenrettung im Gebäude eingesetzt; die geretteten Personen wurden am Patientensammelplatz vom Rettungsdienst gesichtet, kategorisiert, versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.

Um 20 Uhr hieß es dann Übungsende, was bei den kalten Temperaturen auch auf große Zustimmung stieß.

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