Datum: 7. Januar 2026 um 17:49 Uhr
Dauer: 1 Stunde 50 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung  > H VU-3Y 
Einsatzort: B6 Haverlah Fahrtrichtung Heere
Einheiten und Fahrzeuge:

  • Freiwillige Feuerwehr Baddeckenstedt: LF8/6 – 24-45-01 , StLF24 – 24-24-01 
  • Freiwillige Feuerwehr Haverlah: TSF-W – 24-41-08 , MTW – 24-17-08 
  • Freiwillige Feuerwehr Sehlde: LF10/6 – 24-45-03 , StLF20 – 24-24-03 
  • Freiwillige Feuerwehr Steinlah: MTW – 82-17-20 , TSF-W – 24-41-15 
  • Gemeindebrandmeister


Einsatzbericht:

Schwerer Verkehrsunfall auf der B6

Lage beim Eintreffen: Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich ein Trümmerfeld. Ein aufgrund eines technischen Defekts liegengebliebenes Gespann (PKW mit Anhänger) war von einem nachfolgenden Elektrofahrzeug übersehen worden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Gespann in den angrenzenden Straßengraben geschleudert. Der auffahrende Elektro-PKW blieb schwer beschädigt und im Anhänger des Pannenfahrzeugs verkeilt auf der Fahrbahn stehen.

Entgegen der ersten Meldung waren glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Durchgeführte Maßnahmen:

  1. Sicherung der Einsatzstelle: Umgehende Absicherung gegen den fließenden Verkehr und Ausleuchten der Unfallstelle.
  2. Patientenbetreuung: Die Unfallbeteiligten wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut. Aufgrund der extremen Witterung (eisiger Wind) stand der Kälteschutz dabei im Fokus.
  3. Brandschutz & Technische Sicherheit: Sicherstellung des Brandschutzes an der Einsatzstelle. Besonderes Augenmerk galt dem beteiligten Elektrofahrzeug, welches nach Herstellervorgaben deaktiviert.
  4. Unterstützung der Bergung: In enger Zusammenarbeit mit der Polizei wurde die Einsatzstelle bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes abgesichert. Während der Bergungsarbeiten der verkeilten Fahrzeuge musste die Bundesstraße zeitweise voll gesperrt werden.

Besonderheiten: Trotz der initialen Meldung „eingeklemmte Person“ bestätigte sich diese Lage vor Ort nicht, was den Einsatzfokus schnell auf die technische Sicherung und die medizinische Erstversorgung verschob. Die Zusammenarbeit mit der Polizei verlief reibungslos.

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