Datum: 29. September 2018 
Alarmzeit: 14:16 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 44 Minuten 
Art: Brandbekämpfung  > F2ML  
Einsatzort: Schulstraße in Sehlde 
Fahrzeuge: Freiwillige Feuerwehr Haverlah TSF-W , Freiwillige Feuerwehr Baddeckenstedt LF , Freiwillige Feuerwehr Baddeckenstedt MTW , Freiwillige Feuerwehr Heere MTW , Freiwillige Feuerwehr Heere TSF-W , Freiwillige Feuerwehr Klein Elbe TSF , Freiwillige Feuerwehr Sehlde ELW 1 , Freiwillige Feuerwehr Sehlde LF , Freiwillige Feuerwehr Sehlde TLF  


Einsatzbericht:

Feuer 2 in Sehlde mit Menschenleben in Gefahr

„Gemeldete Gasexplosion in Sehlde – mehrere Menschen im Gebäude eingeschlossen!“ Diesen Funkspruch hörten die fünf Kameraden der Ortsfeuerwehr Haverlah als erstes, als sie mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank nach Sehlde ausrückten. Vor Ort seien bereits zwei Trupps aus Sehlde unter schwerem Atemschutz im Einsatz um vermisste Personen zu retten. Diese haben bei Renovierungsarbeiten eine Gasexplosion ausgelöst. Resultat: Mehrere Verletzte und komplette Verrauchung im Gebäude. Ebenfalls auf der Anfahrt waren zu diesem Zeitpunkt die Feuerwehren aus Baddeckenstedt und Heere. Am Einsatzort entpuppte sich die angenommene Gasexplosion glücklicherweise als Großübung der Sehlder Wehr, die im Rahmen ihrer Tagesübung durchgeführt wurde. Mehrere Personen waren bereits, zum Teil über Steckleiter, gerettet. Die Feuerwehr Baddeckenstedt betrieb bereits eine Verletztensammelstelle und die Feuerwehr aus Heere verlegte fleißig und zügig eine Löschwasserleitung von einer Zisterne. Nach Meldung bei der Einsatzleitung wurde sofort der Angriffstrupp aus Haverlah unter schwerem Atemschutz in Bereitstellung ver- und zügig eingesetzt. Dieser suchte im Laufe des Einsatzes im Innenangriff nach vermissten Personen und war zeitweise Sicherheitstrupp. Der Wassertruppführer und der Maschinist unterstützen den Einsatz als Beauftragte für die Atemschutzüberwachung. Dem Fahrzeugführer, zu diesem Zeitpunkt ohne Fahrzeugbesatzung, wurde die Führung des Einsatzabschnittes Menschenrettung anvertraut. Im Einsatzverlauf wurde außerdem die Feuerwehr Klein Elbe nachalarmiert. Diese und alle weiteren Ortsfeuerwehren stellten zahlreiche Atemschutzgeräteträger für die Rettung der vermissten Personen ab. Nach knapp einer Stunde war der Spuk vorbei und alle Personen (ca. 10) waren in Sicherheit. Eine Abschlussbesprechung und eine Einladung ins Sehlder Feuerwehrhaus zu Bratwurst und Getränk schlossen den Einsatz ab. Zum Einsatz wären wir übrigens beinahe vollbesetzt ausgerückt, allerdings musste unser Kamerad Denis in seiner Funktion als Atemschutzbeauftragter der Samtgemeinde leider die Übung beobachten

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