Datum: 4. Mai 2020 
Alarmzeit: 11:30 Uhr 
Dauer: 4 Stunden 15 Minuten 
Art: Brandbekämpfung  > F1  
Einsatzort: Pascheburg in Haverlah, Bundesstraße 6 
Fahrzeuge: Freiwillige Feuerwehr Haverlah TSF-W , Freiwillige Feuerwehr Haverlah MTW , Berufsfeuerwehr Salzgitter RTW , Freiwillige Feuerwehr Sehlde LF , Freiwillige Feuerwehr Steinlah TSF-W  


Einsatzbericht:

Gleich zweimal war die örtliche Wehr zusammen mit den Kräften aus Steinlah und Sehlde am Montag, den 4. Mai gefordert. Die ersten Einsätze seit rund 2 Monaten waren somit Premiere für die auch für uns veränderten Bedingungen bezüglich Infektionsschutzmaßnahmen. Gleichwohl scheint durch die aktuell geringe Anwesenheit in Betrieben und Schulen die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte auch zu solchen Tageszeiten deutlich besser zu sein, für alle Fahrzeuge standen unmittelbar vollzählige Besatzungen zur Verfügung.

Zuerst war gegen 11:30 Uhr ein Einsatz in einen örtlichen Gewerbebetrieb erforderlich. Bei Arbeiten mit dem Trennschleifer entzündeten Funken in einiger Entfernung abgestellte Materialien. Durch Mitarbeiter konnte der Entstehungsbrand bereits vor unserem Eintreffen mit Feuerlöschern bekämpft werden. Wir entfernten das Brandgut aus der Halle und räumten den Bereich frei. Letztlich müssen wir dann sicherstellen, dass keine verdeckten Glutnester übersehen werden oder die kurzzeitige Hitze z.B. in die Wandverkleidung eingewirkt hat. Dazu wurde auch die Wärmebildkamera des Stützpunktes Sehlde genutzt. Darüber hinaus musste mit dem Belüftungsgerät des Stützpunktes noch aus einem Lagerbereich verbleibender Rauch herausgedrückt werden.

Rund 2 Stunden nach Einsatzende erfolgte gegen 14:45 Uhr die nächste Alarmierung. Dabei galten die ersten Gedanken dann dem vorherigen Einsatz: Wurde doch etwas übersehen, müssen wir dort wieder hin? Tatsächlich waren wir dieses Mal aber auf der B6 in Richtung Baddeckenstedt gefordert. Im einspurigen Bereich berührten sich 2 LKWs im Gegenverkehr. Bei unserem Eintreffen wurde eine leicht verletzte Person bereits durch die Polizei betreut und dem nachrückenden Rettungsdienst übergeben. Ein Einsatz der Wehren war entgegen den ersten Notrufen aber nicht erforderlich, so dass wir nach kurzer Zeit bereits wieder einrückten.

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